Hirtenberger-Chef Fischer: “Wir haben aus Noricum-Skandal gelernt”

Nachdem die österreichische Waffenproduktionschef Hirtenberger durch enthüllte WikiLeaks-Dokumente in Bedrängnis geriet, habe ich den CEO Manfred Fischer interviewt. Er meint, dass die afghanischen Rebellen wohl kaum österreichische Waffen kopiert hätten – denn Hirtenberger sei am Weltmarkt bloß “ein Micky-Maus-Player”. Trotzdem sagt er, habe man aus dem Noricum-Skandal gelernt.

Nachlesen kann man das Interview hier: http://derstandard.at/1277339210175/Oesterreichisches-Kriegsgeraet-in-Afghanistan-Wir-haben-aus-Noricum-Skandal-gelernt.

WikiLeaks: Österreichische Waffen in den Händen von afghanischen Rebellen

Durch einen Blogeintrag von Daniel Imrich auf österreichische Spuren in den Afghan War Logs von WikiLeaks gestoßen, habe ich gemeinsam mit meinem Kollegen Rainer Schüller eine ganz hübsche Geschichte gebastelt, die einige Wellen schlug. “Brandneue österreichische Mörser” wollen die US-amerikanischen Soldaten da in Afghanistan gefunden haben, ist in den Dokumenten zu lesen. Alle wesentlichen österreichischen Medien – von der Zeit im Bild über die “Presse”, den Kurier bis natürlich hin zur Printausgabe des “Standard” – haben über diese Enthüllung berichtet.

Nachlesen lässt sich die Geschichte hier: http://derstandard.at/1277339061137/Wikileaks-Enthuellungen-Oesterreichische-Waffen-in-den-Haenden-von-afghanischen-Rebellen.