In der Nacht von Sonntag auf Montag kamen die neuen Daten des schwedischen Friedensforschungsinstituts SIPRI heraus. SIPRI ist eine der vertrauenswürdigsten Quellen für Rüstungsausgaben. Die grundlegenderen Erkenntnisse hat SIPRI selbst in einer Aussendung zusammengefasst: Der weltweite Anstieg an Rüstungsimporten um 24 Prozent im Vergleichszeitraum liegt in der großen Nachfrage von asiatischen Ländern (China, Indien, Pakistan, Südkorea, Singapur) begründet.
SIPRI zeigt auch auf, dass der Arabische Frühling keine großen Auswirkungen auf den weltweiten Wafenhandel gebracht hat. Was in diesem Kontext aber schon spannend ist: Vergleicht man den Zeitraum 2002-2006 mit jenem von 2007-2011, sind die Rüstungsimporte Syriens um 580 Prozent (!) gestiegen. (Der Großteil der Importe stammt übrigens aus Russland.)
Für derStandard.at habe ich mir Indien, den weltgrößten Importeur von Rüstungsgütern, näher angeschaut. Was haben die Inder gekauft? Bei Wem? Und warum? Diese Fragen habe ich versucht, in diesem kurzen Stück zu beantworten. Und weil ich noch ein bisschen Zeit in der Redaktion hatte, habe ich auch noch was zu den neuen SIPRI-Daten Deutschlands geschrieben. Viel Spaß damit!